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Ing. Norbert Hofer,
Abgeordneter zum Nationalrat, David Lasar, Abgeordneter zum Wiener
Landtag und Gemeinderat, WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann
und Dr. Fritz Simhandl, ehemaliger Geschäftsführer der Monopolverwaltung
GmbH (2005-2010), werden eine Petition zur Bereitstellung von
selbständigen Behindertenarbeitsplätzen zur beruflichen Integration von
Vorzugsberechtigten durch Einführung einer Tabak-, Glücksspiel-,
Sportwetteneinzelhandelsfachgeschäftssystems einbringen!
Wir
bitten Sie, unterstützen Sie diese Aktion mit Ihrer Stimme! Drucken Sie
das untenstehende Formular aus und übermitteln Sie es bitte an:
Freiheitlicher Parlamentsklub
z.Hd. NAbg. Ing. Norbert Hofer
Dr. Karl-Renner Ring 1-3
A-1017 Wien
"Die unheilige Allianz
von EU und Österreichischer Bundesregierung entzieht den heimischen
Trafikanten, von denen rund 50 Prozent behinderte Menschen sind, Schritt
für Schritt die Existenzgrundlage. Nach dem wirtschaftlichen Standbein
Tabakware droht auch noch das Standbein Glücksspielprodukte weggezogen
zu werden", warnen WKÖ-Vizepräsident RfW-Bundesobmann Fritz Amann und
FPÖ-Behindertensprecher Norbert Hofer. Um das zu verhindern bringen
Amann und Hofer gemeinsam mit dem Wiener LAbg. David Lasar eine Petition
ein, die den Trafikanten eine wirtschaftliche Zukunft sichern kann.
"Massive Erhöhung der
Tabaksteuer - dadurch mehr Schmuggel – Wegfall der 200 Stück-Regelung -
dadurch noch schärfere Konkurrenz durch "Billig-Importe" - und die
Anti-Raucher-Kampagne der EU: Das allein wird für massive Einbußen für
die Trafikanten sorgen", warnt der RfW-Bundesobmann. Schon in den
letzten Jahren habe die Zahl der Trafikstandorte - Fachgeschäfte und
Tabakverkaufsstellen – dramatisch abgenommen. 1980 habe es noch 4.025
Fachgeschäfte gegeben, aktuell seien es rund 2.780. "Durch die laufende
Reduktion der Trafikstandorte, und hier wiederum der
Tabakfachgeschäftsstandorte, wird die Anzahl jener Trafiken, die
potentiell durch Vorzugsberechtigte übernommen und geführt werden
können, immer geringer", warnt Norbert Hofer. "Die Chancen, dass
behinderte Menschen selbstbestimmt und unabhängig für ihr Einkommen
sorgen können, wird allein dadurch immer geringer", so der
FPÖ-Behindertensprecher. "Der Solidaritäts- und Strukturfonds, dessen
Mittel bis 2014 reichen sollten wird unter diesen Voraussetzungen
wahrscheinlich bis Ende 2012 ausgeräumt sein. Danach wird es auch keine
Mittel mehr für die Trafikanten als Ausgleich für die Verluste geben",
warnt Hofer. Verschärft werde die Lage noch durch zusätzliche Schikanen
bei der Antragstellung, die nun jährlich erfolgen müsse.
Bald käme eine
zusätzliche Bedrohung auf die Trafikanten als Betreiber von
Lotto-Annahmenstellen zu. "2012 wird die Lotto-Toto-Lizenz neu
ausgeschrieben, und es ist unklar, wer diese letztendlich bekommen wird
und mit welchen Einzelhändlern er diese dann betreiben wird", erklären
die Initiatoren Lasar, Amann und Hofer in der Petition. Zweitens: Das
deutsche Glücksspielmonopol wurde heuer bereits im Bereich Lotto durch
den Europäischen Gerichtshof aufgehoben. Für diese Entscheidung bestehe
grundsätzlich eine Drittwirkung auf alle Europäischen Staaten. Amann:
"Wenn also der in diesem Verfahren gegen die deutschen Bundesländer
siegreiche Glücksspielkonzern oder ein anderer Glücksspielkonzern mit
den gleichen Argumenten auch in Österreich dies durchsetzen will, hat er
beste Chancen, dass auch in Österreich das Glücksspielmonopol überhaupt
fällt, es also zu gar keiner Ausschreibung mehr kommen wird, und die
Trafikanten ohne Konzessionär dastehen. "Anbieter, Produzenten, Erfinder
von Glücksspielprodukten soll es geben, so viele für sich einen Markt
sehen. "Aber Einzelhändler für diese Produkte soll - analog zum
Tabakmonopol - der Trafikant sein", so Hofer und Amann unisono. Das sei
gesetzlich leicht sicherzustellen:
"Durch eine Änderung der
gesetzlichen Grundlagen im Glücksspielgesetz 1989, Tabakmonopolgesetz
1996 und Behinderteneinstellungsgesetz 1970 kann den Trafikanten der
Fachhändlerstatus für Tabak und Glücksspielprodukte sichert. So kann
gewährleistet werden, dass die bewährte Vertriebsschiene für
Glücksspielangebote wie 6 aus 45, Zahlenlotto, Rubbellose usw. gesichert
wird, und die wirtschaftliche Existenz von Trafikanten nicht zerstört
werden kann", so Amann und Hofer. Dies solle durch eine entsprechende
gemeinsame Regierungsvorlage des Bundesministeriums für Finanzen mit dem
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz erfolgen,
erläutern Amann, Hofer und Lasar. "
Diese Bundesregierung
bringt die heimischen Trafikanten durch ihr "Schröpf-Budget" in massive
wirtschaftliche Schwierigkeiten. Jetzt soll sie wenigstens dafür
sorgen, dass ihnen nicht bald das komplette, wirtschaftliche "Aus"
droht. Mit der Umsetzung der in unserer Petition geforderten Maßnahmen
hat sie die Chance dazu", so Amann und Hofer.
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